Wasserbetten Kaufberater: Walasa vs. Wacore – Alle Unterschiede

Walasa Wasserbetten bieten mit einer Lebensdauer von über 12 Jahren eine beeindruckende Alternative zu herkömmlichen Matratzen. Tatsächlich sind Wasserbetten nicht nur langlebig, sondern werden auch von Krankenkassen als Hilfsmittel für die Anti-Dekubitus-Pflege anerkannt. Wir haben festgestellt, dass viele unserer Kunden besonders die gleichmässige Druckverteilung schätzen, die Rückenschmerzen lindern und die Schlafqualität verbessern kann.
Ein Wasserbett zu kaufen bedeutet jedoch mehr als nur eine Investition in guten Schlaf. Ab €790 pro Seite für ein Doppelbett inklusive Lieferung und Montage, bieten sowohl Walasa als auch Wacore wettbewerbsfähige Preise im Vergleich zu hochwertigen herkömmlichen Matratzen. Zudem kann ein Doppelwasserbett (180×200 cm) mit jährlichen Stromkosten von etwa €127 betrieben werden – ein Betrag, der sich durch reduzierte Heizkosten im Schlafzimmer ausgleichen lässt. Besonders interessant ist ausserdem die Möglichkeit, dass beide Marken ihre Wasserbetten individuell anpassen können, sei es durch die patentierte VAXO-Methode oder körpertypbasierte Konfiguration. In diesem Vergleich untersuchen wir alle wichtigen Unterschiede zwischen Walasa und Wacore, damit Sie die perfekte Wahl für Ihren persönlichen Schlafkomfort treffen können.
Schlafkomfort im Vergleich: Walasa vs. Wacore
Der entscheidende Unterschied zwischen Walasa und Wacore Wasserbetten liegt in ihren spezifischen Technologien zur Optimierung des Schlafkomforts. Beide Marken haben einzigartige Ansätze entwickelt, die sich in drei Hauptbereichen unterscheiden: der Druckentlastung, den Beruhigungsstufen und der Temperaturregelung.
Druckentlastung: Vlies- vs. Schaumstabilisierung
Das hydraulische Prinzip eines Wasserbettes sorgt grundsätzlich für eine gleichmässige Druckverteilung des Körpers. Dadurch dreht man sich etwa 2-3 mal weniger als auf konventionellen Matratzen, was die Tiefschlafphase wesentlich verlängert. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Herstellern liegt jedoch in der Stabilisierungsmethode.
Wacore setzt auf die bewährte Vliesstabilisierung. Diese Vliese schweben in der Wassermatratze und beruhigen jede Wellenbewegung. Ein besonderer Vorteil: Die Vliese beeinträchtigen nicht die druckentlastenden Eigenschaften des Wasserbettes.
Im Gegensatz dazu experimentierte Walasa mit Schaumeinlagen, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führte. Während Schaumeinlagen ein festeres Liegegefühl bieten, können sie die Formstabilität einer herkömmlichen Matratze ähneln. Allerdings ist der Einsatz von Schaum im Wasser aus hygienischer Sicht umstritten, da Schäume Rohölträger sind und nicht primär für den Einsatz im Wasser konzipiert wurden.
Bei beiden Technologien bleibt das wesentliche Merkmal erhalten: Die Wirbelsäule liegt immer in anatomisch richtiger Position, egal ob in Bauch-, Rücken- oder Seitenlage, da sich die Wassermatratze jeder neuen Position sofort anpasst.
Beruhigungsstufen: Individuelle Anpassung bei beiden Marken
Die Beruhigungsstufen bestimmen, wie schnell sich die Wasserbewegungen nach einer Bewegung im Bett beruhigen. Hier bieten beide Hersteller differenzierte Lösungen an.
Wacore präsentiert mit seiner Skyline-Serie vier Beruhigungsstufen:
- Skyline 6L: 100% stabilisiert, sofort beruhigt
- Skyline 4L: 85% stabilisiert, beruhigt nach 0,5 Sekunden
- Skyline 3L: 70% stabilisiert, beruhigt nach 1-2 Sekunden
Besonders hervorzuheben ist das einzigartige Dehnungsmuster (Feathertop) der Matratzenoberfläche bei Wacore. Diese Feathertop-Wassermatratzen zeichnen sich durch eine um etwa 15% verbesserte Anpassungsfähigkeit zwischen Matratze und Körper aus.
Zusätzlich bietet Wacore je nach Modell Lendenunterstützungen an, die für noch mehr Komfort sorgen und eine unterstützende Wirkung im Lendenwirbelbereich haben. Dies ist besonders wichtig, da durch die richtige Unterstützung die Wirbelsäule entlastet wird, sodass sich die Bandscheiben entspannen können, was bei Ischiasproblemen oder Rückenschmerzen spürbare Linderung bringen kann.
Temperaturregelung: Heizsysteme im Vergleich
Ein wesentlicher Vorteil beider Wasserbettmarken ist die individuell regulierbare Heizung. Dabei stehen zwei Technologien zur Auswahl: Carbon- und Keramikheizungen.
Carbon-Heizungen, die neueste Generation:
- Grössere Heizfläche (860 mm x 300 mm)
- Wärmeübergang von fast 99,9%
- Schnellere Erwärmung des Wasserbettes
- Temperaturbereich von 26°C bis 36°C
Keramik-Heizungen, die klassische Variante:
- Kleinere Bauform (ca. 40×40 cm)
- Einfacherer Austausch ohne komplettes Ablassen des Wassers
- Temperaturbereich von 25°C bis 35°C
- Langsamere Erhitzung (ca. 1°C pro Tag)
Die ideale Temperatur liegt für die meisten Menschen bei etwa 28°C, wobei der Stromverbrauch je nach Modell, Raumtemperatur und Isolierung zwischen 3 und 12 Franken monatlich liegen kann. Die energiesparenden Modelle beider Hersteller liegen jedoch deutlich unter 8 Franken pro Monat.
Durch diese Temperaturregulierung bietet das Wasserbett im Winter ein wohlig warmes Gefühl, während es im Sommer mit niedrigeren Temperaturen (26°C) für angenehme Kühle sorgt – ein Komfortvorteil, den beide Marken gleichermassen bieten.
Individuelle Anpassung und Beratung
Bei der Wahl eines Wasserbettes spielt die individuelle Anpassung eine entscheidende Rolle für den optimalen Schlafkomfort. Sowohl Walasa als auch Wacore haben unterschiedliche Ansätze entwickelt, um ihre Wasserbetten an die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen.
Körpertyp-basierte Konfiguration bei Walasa
Walasa wasserbetten setzt auf eine umfassende Beratung, die den unterschiedlichen Körperbau und Schlafstil der Kunden berücksichtigt. “Wir alle haben einen unterschiedlichen Körperbau und Schlafstil. Somit ist es essentiell herauszufinden, welches Schlafsystem das richtige für Sie ist”. In der grosszügigen Ausstellung von Walasa können Kunden die beliebtesten Schlafsysteme testen und erhalten eine individuelle Beratung, um das passende System für ihren persönlichen Schlafstil zu finden.
Der Beratungsprozess bei Walasa beginnt mit einer ausführlichen Analyse des Körpertyps und der bevorzugten Schlafposition. Dabei wird besonders darauf geachtet, welche Bereiche des Körpers besondere Unterstützung benötigen. Denn jeder Mensch ist anders und hat spezifische Anforderungen an sein Schlafsystem. Die Experten von Walasa helfen den Kunden, aus den verschiedenen Optionen das ideale Wasserbett auszuwählen, das ihren individuellen Bedürfnissen entspricht.
VAXO-Algorithmus bei Wacore
Im Gegensatz dazu nutzt Wacore eine technologisch fortschrittlichere Methode – den patentierten VAXO-Algorithmus. Dieses System erstellt ein detailliertes 3D-Modell des Körpers, das als Grundlage für die massgeschneiderte Wasserbettmatratze dient. “Mit unserem hier in Deutschland patentierten Verfahren VAXO erstellen wir von Ihnen ein 3D Modell als Basis für Ihre neue Wassermatratze”.
Besonders bemerkenswert ist die Möglichkeit, diese Vermessung sogar von zu Hause aus durchzuführen. Wacore sendet dafür eine spezielle VAXO-Vermessungsbox an die Kunden, die alle notwendigen Utensilien für eine einfache und bequeme Durchführung der Messung enthält. Nach der Analyse werden die Daten verwendet, um eine individuell angepasste Wasserbettmatratze herzustellen.
Wacore betont: “Wir glauben nicht an one size fits all. Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Anatomie und individuelle Schlafgewohnheiten”. Der Algorithmus berechnet nach dem patentierten Verfahren die perfekte Wasserbett-Matratze, indem er tausende Datenpunkte analysiert, die seit 2011 gesammelt wurden.
Die massgeschneiderten Matratzen werden anschliessend in der Manufaktur in Bad Lippspringe gefertigt und verschweisst. “Diese Matratzen sind so exakt auf Ihren Körper eingestellt, dass Sie jeden Morgen ohne Schmerzen aufwachen und sich wie neugeboren fühlen werden”.
Kissenempfehlung und Schlafposition
Die richtige Kissenwahl ist ein oft übersehener, jedoch wesentlicher Aspekt beim Wasserbettkauf. Grundsätzlich gilt: “Flache Kissen eignen sich jedoch am besten für Wasserbetten”. Da bei einem Wasserbett die Schulter bereits in die Matratze einsinkt, wird kein so hohes Kissen benötigt wie bei herkömmlichen Matratzen.
Für Wasserbetten werden Kissen mit einer Höhe zwischen 5-10 cm empfohlen. Andere Quellen sprechen von einer maximalen Höhe von 8 cm und einer idealen Grösse von 80×40 cm. Die typischen dicken Kopfkissen, die vom normalen Bett bekannt sind, sind für ein Wasserbett absolut nicht geeignet.
Die Wahl des passenden Kissens hängt stark von der bevorzugten Schlafposition ab:
- Seitenschläfer: Benötigen tendenziell ein etwas höheres Kissen, um den Abstand zwischen Schulter und Kopf auszugleichen.
- Rückenschläfer: Sollten ein flacheres Kissen wählen, um eine Überdehnung der Wirbelsäule zu vermeiden.
Sowohl Walasa als auch Wacore bieten spezielle Messverfahren an, um das ideale Kissen für jeden Kunden zu ermitteln. “Das Kissen muss individuell für die Körperstatur ausgesucht werden”, denn der Abstand zwischen Kopf und Schulter ist bei jedem Menschen unterschiedlich und entscheidend für die Wahl des richtigen Kopfkissens.
Hygiene und Pflegeaufwand
Die regelmässige Pflege eines Wasserbettes ist einfacher als viele vermuten und trägt wesentlich zur Langlebigkeit und Hygiene bei. Sowohl Walasa als auch Wacore haben dafür spezifische Pflegekonzepte entwickelt, die sich in einigen Punkten unterscheiden.
Waschbare Bezüge und Vinylpflege
Die Oberfläche einer Wassermatratze besteht aus Vinyl, das regelmässig gereinigt werden sollte, um Schweissrückstände und Salzkristalle zu entfernen. Der Wa’core Vinylreiniger wurde speziell entwickelt, um Hautschuppen und Salzkristalle zu beseitigen, die durch Körpertranspiration auf dem Vinyl zurückbleiben. Die Anwendung ist einfach:
- Die Vinyloberfläche mit dem Reiniger einsprühen
- Mit einem sauberen Tuch grossflächig abwischen
- Anschliessend mit Vinylpflege einreiben, um das Material weich und geschmeidig zu halten
Es wird empfohlen, diese Reinigung mindestens zweimal jährlich durchzuführen. Bei beiden Herstellern sollten zusätzlich alle entfernbaren Textilien wie Bezugsdeckel oder Hygieneschichten regelmässig gewaschen werden – idealerweise alle 3 Monate.
Walasa bietet mit seinem TOPTEX-Schonbezug einen besonderen Vorteil. Dieser schützt das Kernstück des Bettes vor äusseren Einflüssen, insbesondere vor Salzablagerungen und Hautpartikeln. Der wasserdichte Bezug ist wie ein Spannbettuch abnehmbar und waschbar bis 95°C. Dadurch gelangen Ablagerungen gar nicht erst bis an die Wassermatratze.
Bemerkenswert ist, dass die in den Reinigern enthaltenen Wirkstoffe bei guten Produkten frei von Paraffinölen sind und speziell für die Pflege und Reinigung von Vinylen entwickelt wurden. Zur Webseite : https://www.wacore.com/de/wartung
Konditionierer und Wasserqualität
Stehendes, warmes Wasser bietet ein günstiges Klima für Bakterien. Daher ist der Einsatz eines Konditionierers unerlässlich. Der Fachmonteur fügt bei der Montage eines Wacore-Wasserbettes einen Erst-Konditionierer hinzu – ein biologisch abbaubares Mittel, das eine Bakterienbildung verhindert.
Der Wa’core Erst-Konditionierer enthält ein höheres Wirkstoffkonzentrat und garantiert mindestens 12 Monate einen sicheren Schlaf. Danach sollte im Rhythmus von 6 bzw. 12 Monaten regelmässig ein Wasserbett-Conditioner in die Wassermatratze eingefüllt werden. Allerdings empfehlen andere Quellen, den Conditioner generell halbjährlich anzuwenden.
Die Anwendung ist denkbar einfach: Die Kappe des Einfüllstutzens abschrauben, den Inhalt der Flasche langsam in die Wasserbettmatratze giessen und anschliessend mit der Entlüfterpumpe die eventuell eingedrungene Luft entfernen. Für ein Doppelbett wird eine Flasche Wasserbett-Konditionierer benötigt, bei einem Duo-System mit zwei separaten Matratzen wird der Inhalt aufgeteilt.
Der Konditionierer verhindert nicht nur Bakterien- und Algenbildung, sondern auch die Entstehung von Luftblasen aus eventuellen Algen in der Matratze. Dadurch gehören klatschende Geräusche der Vergangenheit an. Zudem beugt der regelmässige Einsatz von Konditionierer unangenehmen Gerüchen vor und verlängert die Lebensdauer des Wasserbetts.

Milbenresistenz und Allergikerfreundlichkeit
Wasserbetten gelten als ideale Lösung für Allergiker. Die Oberfläche der Wasserkerne besteht aus Vinyl und lässt keinen Schmutz eindringen. Für Milben oder andere Mikroorganismen ist kein Platz, sodass Allergiker ruhig schlafen können.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Matratzen, in denen sich der nächtliche Schweiss (bis zu einem Liter pro Nacht) sammelt und einen Nährboden für Hausstaubmilben bildet, kann Schweiss nicht in Wassermatratzen eindringen. Dadurch entsteht keine Feuchtigkeit und somit kein Schimmel im Inneren.
Ein besonderer Vorteil der Walasa Bodyform-Textilauflagen ist der MICROCARE-Bezug. Diese Auflage enthält eine spezielle Acetatfaser mit einem antimikrobakteriellen Additiv, das durch Kontakt mit Feuchtigkeit geringe Mengen aktiven Sauerstoff produziert. Da das Additiv fest in die Faser eingebunden ist, wird der Effekt auch durch mehrmaliges Waschen nicht signifikant reduziert.
Die geheizte Wassermatratze ist dabei zusätzlich hilfreich: Da der Wasserkern in der Regel wärmer ist als die Raumtemperatur, lüftet der Matratzenbezug schneller aus. Die Feuchtigkeit entweicht, und Schimmelpilze haben keinen Nährboden, um sich zu entwickeln.
Bei Wacore wird ebenfalls grosser Wert auf Hygiene gelegt. Alle entfernbaren Textilien sind waschbar, und die glatte Vinyloberfläche lässt sich einfach abwischen. Diese Kombination aus waschmaschinenfesten Bezügen und pflegeleichter Vinyloberfläche macht Wasserbetten zu einer der saubersten Schlafunterlagen, die es derzeit gibt.
Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten
Die finanziellen Aspekte eines Wasserbettkaufs umfassen nicht nur den Anschaffungspreis, sondern auch laufende Kosten und mögliche Finanzierungsoptionen. Ein sorgfältiger Vergleich zwischen Walasa und Wacore kann dabei helfen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Anschaffungskosten: Einstiegspreise im Vergleich
Die Einstiegspreise für Wacore Skyline Wassermatratzen beginnen bei etwa 630 € für das Modell Sky 3L in der kleinsten Grösse (90×200 cm). Bei steigender Grösse und Qualität erhöhen sich die Preise entsprechend, wobei eine Doppelmatratze in der Grösse 180×200 cm bereits bei 910 € beginnt. Das Premium-Modell Sky6L kostet in der gleichen Grösse etwa 960 €.
Im Vergleich dazu bietet Walasa sein Swiss Edition Wasserbett zu ähnlichen Preisen an, jedoch mit zusätzlichen Vorteilen wie einer 10-jährigen Herstellergarantie und inklusive Lieferung und Montage in der ganzen Schweiz. Ausserdem gewährt Walasa bei bestimmten Aktionen einen Eintauschrabatt von bis zu 1000 CHF für alte Wasserbetten.
Laufende Kosten: Stromverbrauch und Pflege
Der Stromverbrauch eines Wasserbettes variiert je nach Modell, Raumtemperatur und Isolierung. Bei aktuellen Strompreisen liegen die monatlichen Kosten zwischen 3 und 12 Franken. Die energiesparenden Modelle beider Hersteller verursachen jedoch in der Regel Kosten deutlich unter 8 Franken pro Monat.
Andere Quellen bestätigen diese Zahlen und geben an, dass der jährliche Stromverbrauch zwischen 350 kWh und 1250 kWh liegt, was bei einem Durchschnittspreis von 22 Cent pro kWh zwischen 77 € und 275 € pro Jahr entspricht.
Zusätzlich fallen jährliche Pflegekosten für Conditioner und Vinylreiniger an, die jedoch mit unter 10 € pro Jahr minimal sind.
Finanzierungsmodelle: Ratenzahlung bei Walasa vs. Wacore
Besonders attraktiv ist das Finanzierungsangebot von Walasa. In Zusammenarbeit mit bobfinance bietet das Unternehmen eine 0% Finanzierung (bob zero Ratenzahlung) an – zinslos, gebührenfrei und unkompliziert. Die Finanzierung kann für Beträge bis zu 10.000 CHF genutzt werden, wobei der Kaufpreis einfach durch die Anzahl der Monate geteilt wird. Beispiel: Ein Wasserbett für 5000 CHF bei 36 Monaten Laufzeit ergibt eine monatliche Rate von 138,90 CHF.
Die Voraussetzungen für diese Finanzierung sind:
- Privatperson zwischen 25 (21) und 65 Jahren
- Fester Wohnsitz in der Schweiz
- Schweizer Staatsbürgerschaft bzw. Bewilligung C/B
- Keine Betreibungen
- Erfolgreiche Bonitätsprüfung
Zu den Finanzierungsoptionen bei Wacore liegen hingegen weniger konkrete Informationen vor. Allerdings bieten viele Wasserbetthersteller ähnliche Ratenzahlungsmodelle an, oft jedoch mit höheren Zinssätzen als die 0% Finanzierung bei Walasa.
Vorurteile und Realität im Alltag
Rund um Wasserbetten ranken sich zahlreiche Mythen, die viele Menschen verunsichern. Tatsächlich beruhen diese häufig auf veralteten Vorstellungen, die mit modernen Wasserbetten wie denen von Walasa und Wacore nichts mehr gemein haben.
Elektrosmog und Sicherheitsstandards
Die Sorge vor elektromagnetischen Feldern im Schlafbereich ist verständlich, allerdings unbegründet. Die Heizungen moderner Wasserbetten erzeugen zwar niederfrequente Magnetfelder, diese liegen jedoch mindestens um das 100-fache unter dem gesetzlichen Grenzwert. Beide Anbieter verfügen über Heizungen, die deutlich weniger Strahlung aussenden als ein gewöhnlicher Wecker oder eine Nachttischlampe.
Zusätzlich sind Heizung und Wasserkern immer durch die Sicherheitswanne voneinander getrennt. Selbst bei einem Leck kommt die Heizung niemals mit Wasser in Berührung. Die Heizsysteme sind mehrfach abgesichert, wasserdicht nach IP 67 und mit dem GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit versehen.
Wasserverlust und Leckrisiko
Die wahrscheinlich grösste Angst vieler Interessenten ist das plötzliche Platzen des Bettes. Dennoch kann ich versichern: Dies passiert nicht. Moderne Wasserbetten sind drucklos und äusserst robust. Falls dennoch einmal ein kleines Leck entstehen sollte, tropft das Wasser langsam in eine Sicherheitswanne unter der Matratze.
Bemerkenswert ist zudem, dass man bei einem kleinen Leck weiterhin im Bett schlafen kann. Mit einem speziellen Wasserbett-Reparaturset lassen sich kleine Undichtigkeiten problemlos selbst beheben. Wichtig hierbei: Niemals Fahrradflickzeug oder Sekundenkleber verwenden, da diese das Vinyl schädigen können.

Wärmegefühl: Mythos oder Vorteil?
Die beheizte Liegefläche wird oft als Nachteil angesehen, stellt jedoch einen wesentlichen therapeutischen Vorteil dar. Durch die konstante Wärme wird die Durchblutung gefördert, was besonders bei Rückenproblemen Linderung verschaffen kann.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass Wasserbettnutzer generell längere Tiefschlafphasen verzeichnen. Darüber hinaus muss man sich im Winter nicht mehr in ein kaltes Bett legen – ein Komfortaspekt, den viele Walasa-Kunden besonders schätzen.
Die ideale Temperatur liegt bei etwa 28 Grad Celsius, wobei Frauen tendenziell eine etwas höhere Temperatur (30 Grad im Winter) bevorzugen als Männer (28 Grad). Dank moderner Energiespartechnologie sind die monatlichen Stromkosten mit durchschnittlich 8 bis 12 Euro überschaubar.
Schlussfolgerung
Fazit: Die richtige Wasserbett-Wahl treffen
Nach eingehender Analyse beider Wasserbettmarken zeigt sich deutlich, dass sowohl Walasa als auch Wacore qualitativ hochwertige Produkte anbieten, die sich jedoch in entscheidenden Punkten unterscheiden. Die Vliesstabilisierung von Wacore bietet hervorragende druckentlastende Eigenschaften, während Walasa mit Schaumeinlagen experimentiert, die ein festeres Liegegefühl ermöglichen.
Besonders bemerkenswert erscheint der unterschiedliche Ansatz bei der individuellen Anpassung. Wacore punktet mit seinem patentierten VAXO-Algorithmus, der tausende Datenpunkte analysiert und somit eine präzise massgeschneiderte Matratze garantiert. Walasa setzt hingegen auf eine umfassende persönliche Beratung, die den Körpertyp und Schlafstil berücksichtigt.
Hinsichtlich der Hygiene überzeugen beide Hersteller mit durchdachten Pflegekonzepten. Regelmässige Anwendung von Konditionierern und Vinylreinigern hält die Wassermatratzen in einwandfreiem Zustand. Allerdings bietet Walasa mit dem waschbaren TOPTEX-Schonbezug einen zusätzlichen Vorteil für besonders hygienebewusste Kunden.
Die Preisgestaltung gestaltet sich bei beiden Anbietern ähnlich wettbewerbsfähig, wobei Walasa durch seine attraktive 0%-Finanzierung einen Vorteil bietet. Zudem können die laufenden Stromkosten dank moderner Energiespartechnologie mit durchschnittlich 8-12 Euro pro Monat als überschaubar bezeichnet werden.
Die ursprünglichen Bedenken gegenüber Wasserbetten – sei es Elektrosmog, Leckrisiken oder übermässige Wärme – erweisen sich bei näherer Betrachtung als unbegründet. Tatsächlich wandeln sich vermeintliche Nachteile oft in therapeutische Vorteile um, wie die förderliche Wirkung der gleichmässigen Wärme auf die Durchblutung belegt.
Letztendlich hängt die Entscheidung zwischen Walasa und Wacore von persönlichen Präferenzen ab. Wer Wert auf technologische Innovation und algorithmische Präzision legt, findet bei Wacore mit dem VAXO-System eine optimale Lösung. Menschen, die eine intensive persönliche Beratung und flexible Finanzierungsoptionen schätzen, fühlen sich möglicherweise bei Walasa besser aufgehoben.
Unabhängig von der Wahl – ein hochwertiges Wasserbett stellt zweifelsohne eine lohnende Investition in besseren Schlaf und Gesundheit dar. Die verbesserte Druckentlastung, individuelle Anpassungsfähigkeit und hygienischen Vorteile rechtfertigen den Preis, der durchaus mit hochwertigen konventionellen Matratzen vergleichbar ist. Dazu kommt die beeindruckende Lebensdauer von über 12 Jahren, die ein Wasserbett zu einer langfristig klugen Entscheidung macht.
FAQs
Q1. Wie viel kostet ein hochwertiges Wasserbett? Ein qualitativ hochwertiges Wasserbett liegt preislich zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Die genauen Kosten hängen von Grösse, Ausstattung und Marke ab.
Q2. Welche besonderen Vorteile bietet ein Wasserbett? Wasserbetten passen sich exakt den Körperkonturen an und reduzieren den Auflagedruck. Dies führt zu längeren Tiefschlafphasen, weniger nächtlichen Bewegungen und einem erholsameren Schlaf insgesamt.
Q3. Sind Wasserbetten immer weich? Moderne Wasserbetten können in ihrer Festigkeit variiert werden. Durch Stabilisierungstechniken lässt sich die gewünschte Härte einstellen. Softside-Modelle haben zusätzlich eine feste Schaumstoffumrandung.
Q4. Wie hoch sind die laufenden Kosten eines Wasserbetts? Die monatlichen Stromkosten für ein Wasserbett betragen durchschnittlich 8 bis 12 Euro. Zusätzlich fallen geringe jährliche Kosten für Pflegemittel wie Konditionierer an.
Q5. Sind Wasserbetten hygienisch? Ja, Wasserbetten gelten als sehr hygienisch. Die Vinyloberfläche verhindert das Eindringen von Schmutz und bietet keinen Nährboden für Milben. Regelmässige Pflege mit speziellen Reinigern hält das Bett in einwandfreiem Zustand.